Wie kommt die App zum Patienten?

Digitale Patienten- und Versorgungsstrategien für Entscheider.

Trotz der noch neuen gesetzlichen Möglichkeit des “App vom Arzt”-Szenarios findet die Mehrheit der Patienten und Versicherten ihre Gesundheits-App proaktiv im Netz. Digitale Ungleichheit vorprogrammiert: Denn die digitale Gesundheits- wie Netzkompetenz ist sehr ungleich verteilt.

Die “DiGa”-Verordnungen über das Kassenrezept haben Szenekennern zufolge noch nicht einmal den fünfstelligen Bereich in Deutschland erreicht und trotzdem entstehen verschiedenste digitale Versorgungsszenarien mit neuartiger strategischer Kreativität. Diagnostik-, Medikamenten- und Therapie-Apps finden im ersten Schritt ihren Weg zum Patient über Arzt und Apotheke vor Ort, Klinken und Rehazentren, TV-Spots oder die Webseite der Krankenkasse.

  • Screening-Apps für die Herz-Kreislauf-Prävention werden über einen Brief der Krankenkasse unters Volk gebracht (exempl. Preventicus, D),
  • Coaching-Apps für die Reha nach Erhalt einer Hüftprothese verflechten sich mit Reha-Zentren (exempl. Caspar Health, D)
  • und Antibiotika-Apps etablieren ihre ersten Nutzer-Touchpoints direkt bei der Apotheke vor Ort (Antibiotika Coach, CH).

Derartige Digital Health Hybridszenarien stecken noch in den Kinderschuhen – und trotzdem zeigen die seit 2010 stattfindenden Marktanalysen von EPatient Analytics sowohl seitens der Zielgruppen wie auch bezüglich der Lösungsszenarien: Der Trend geht langsam in diese Richtung.

Regionalität, Krankheit, Produktkategorie der Lösung, Patient Journey und die digitale Affinität der finalen Zielgruppen sind dabei entscheidende Einflussgrößen.

Kennen Sie den Markt für digitale Versorgungslösungen und kennen Sie Ihre digitale Zielgruppe – das ist einer unserer Claims.

Schauen Sie sich unsere Marktanalysen und Produkte unter dem Menüpunkt “Produkte” an, oder entdecken Sie die neuesten Trends auf dem digitalen Gesundheitsmarkt im Rahmen unserer

Pressekonferenz zum EPatient Survey Q1 2021 am Montag, 26.04.2021, 10h.